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"Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll"

...Und dann Ignoranz. Was bedeutet "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll" bei dir? Vermutlich: "Es ist mir ziemlich egal, was du darüber denkst, aber das sage ich dir nicht ins Gesicht, da ich passiv aggressiv bin und niemals direkt anfeinde. So kann ich anderen besser die Schuld geben."

Weißt du wie es sich anfühlt, dir via whatsapp einen großen Teil meiner Gedanken vor die Füße zu werfen, ehrlich und offen, aber weder verletzend noch beschuldigend, nein sogar verständnisvoll! und du antwortest einfach nicht mehr? Sehe aber gleichzeitig, dass du parallel mit anderen am Schreiben bist...gebe es dann vorläufig auf, schreibe dir am nächsten Tag nochmal "Ist das gestern noch angekommen?"...sehe dich im nächsten Moment online kommen, aber du antwortest nichts. Kurze Zeit später sagt dein Facebook Status "Keiner schreibt...keiner interessiert sich für mich " Willst du mich absichtlich verletzen, vergraulen, oder ist es dir einfach nur nicht bewusst?

Das Desinteresse an unserem Kind. Nein, es reicht mir nicht, dass du 1x in der Woche mal nach ihm fragst, schon gar nicht, wenn dein Hauptaugenmerk ganz offensichtlich schon wieder nur darauf liegt, in die nächste Beziehung zu rutschen und du alle Energie darauf verwendest. Ich habe dir offen und ehrlich gesagt, dass unser Sohn gerade sehr anstrengend ist und ich mir mehr "Unterstützung" von deiner Seite wünschen würde. Dass du momentan nicht kommen kannst, kann ich sogar noch nachvollziehen, nicht aber, dass du trotz aller Möglichkeiten, FB, Whatsapp, SMS, Telefon nicht nachfragst und mir auch ansonsten keine Hilfe bist, ganz im Gegenteil. Je mehr Gedanken ich mir über dich mache und Vergangenem nachtrauere, desto angespannter bin ich, und das spürt der Kleine auch. Gut, aber das ist MEINE Baustelle und das hab ich in den letzten Tagen ein wenig bessern können, nachdem ich so enttäuscht von dir war. Aber das das einzige was du mir vorschlägst, ist mit ihm zurück in die Heimat zu ziehen, um dich bei ihm in der Nähe zu haben? Hallo?! Ich hab hier auch noch ein anderes Kind, das ich dann GANZ verlieren würde und DAS ist dir völlig gleich. Dir ist auch völlig gleich, dass ich hier alles stehen und liegen lassen müsste und der einzige der dadurch einen Vorteil hätte, DU bist. Du hättest MAL WIEDER NICHTs getan, ich hätte dir den Arsch mal wieder nachgetragen. Auch das hab ich versucht, dir zu erklären, - ich möchte, dass DU dich AUCH um unser Kind bemühst und nicht immer nur ich, sogar indem ich hier alles stehen und liegen lassen müsste. Du bist ja aber der Mittelpunkt der Welt.. was hätten wir davon, verlassen kann man sich auf dich ja eh nicht, man weiß nie, was als nächstes passiert, du stehst wegen deiner Schulden immer wieder mit einem Bein im Knast, hast eine desatröse Liebesgeschichte nach der anderen, wo auch immer wieder ein Kind dabei raus kommt, du bist launisch, labil und völlig anderer Ansicht, was die Erziehung angeht, als ich. DIR soll ich regelmäßig ALLEINE mein Kind anvertrauen? Nein, mit Sicherheit nicht, auch wenn ich dir dies nicht in vollem Umfang so gesagt habe. Es wäre es jedenfalls nicht Wert, die Heimat meines Großen einfach aufzugeben, damit mein Kleiner was von seinem Papa hat. Ich möchte Bezug, aber in einem geschützten Rahmen, er kennt dich doch eh nicht mehr...

Nein, wenn ich so darüber nachdenke, ich bin doch nicht wie du. Ich gebe nicht anderen die Schuld, ich gebe sie meist mir selbst.. und ich erwarte nicht von anderen Leuten, Verantwortung für mich zu übernehmen, nicht in dem Maßstab wie du. Vor über zwei Jahren habe ich für unsere Beziehung den Bezug zu meinem größeren Sohn aufs Spiel gesetzt und dafür einen hohen Preis bezahlt. Damals war es dir schon gleichgültig. Weißt du, ich glaube, die Gefühle anderer sind dir sowieso gleichgültig und du siehst dich im vollen Recht, dass andere Opfer für dich zu bringen habe. Aus den Erzählungen deiner Mutter über deine Kindheit und Jugend, sehe ich mich in dieser Theorie nur bestätigt. Zu geben, aus offenem Herzen heraus, hast du nie gelernt. Ich auch nicht so richtig, meine Kindheit ist mindestens genauso verpfuscht, aber ich bin mir diesem Dilemma wenigstens bewusst und kann reflektieren, dass ich oft alte Muster weiterführe.

Heute morgen wurde in den Nachrichten von einer jungen Mutter berichtet, die ihr 2-jähriges Kind verhungern lassen hat und der 8-jährige Sohn musste alles miterleben. :/
Das Desinteresse an der Verwahrlosung ihrer selbst und ihrer Familie sei auf eine mögliche psychische Erkrankung zurückzuführen, wurde erwähnt. Natürlich ein Extrembeispiel, aber es hat mich daran denken lassen, dass dein offensichtliches Desinteresse am Kontakt mit unserem Sohn und deine Flucht in neue Affären und Beziehungen, wohl auch von deiner psychischen Labilität/Erkrankung her rührt. Du kannst wahrscheinlich noch nicht mal was dafür. Das soll dich nicht entschuldigen. Hilfe wirst du wohl auch erst annehmen können, wenn du GANZ unten bist und sich auch die letzte co-abhängige Person aus deinem Umfeld entfernt hat und keine neue mehr dazu kommt. Deine Masche keinen Erfolg mehr hat. Ich wünsche dir Einsicht vor dem Fall. Dachte, nach der katastrophalen Beziehung mit deiner Letzten hätte irgendwas "klick" gemacht, aber dem ist nicht so. Dann muss es wohl NOCH schlimmer kommen...

15.1.13 10:35

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